Der Herbst hat Einzug gehalten und die Herbstferien haben begonnen und hier ist im Spätsommer viel passiert.
Zunächst hatten wir, direkt nachdem die Schule wieder begonnen hatte, Besuch von Anitas Bruder mit seiner Frau. Natürlich waren wir im Kunstsilo, haben in der Außenküche gegrillt und es sehr genossen, die beiden im Spätsommer hier zu Besuch zu haben.
Am 22. August haben wir dann unser neues Familienmitglied abgeholt.
Wie ihr wisst, haben meine Tiere bislang alle Namen, die irgendwie mit Essen zu tun haben … Es begann mit Muffin, dann kam Blåbær, dann Caramel und schließlich Cookie. Also habe ich natürlich einen Namen gesucht, der dazu passt. Einfach. Schwarzer Labrador: Pepper (Pfeffer, aber das verstehen auch alle die nicht norwegisch sprechen…). Anita wollte gerne einen „normalen“ Namen. Die Hunde, die sie hatte, hießen Ozzy und Edwin. Sie hat sich für Fredrik entschieden. Also haben wir die beiden Namen einfach zusammengesetzt. Fredrik + Pepper = Frepper.
Wenn er etwas angestellt hat, dann wird er natürlich mit seinem gesamten Namen angesprochen 🙂
Es war eine ganz schön lange Reise, aber er hat das gut überstanden.
Als wir dann zu Hause ankamen, war Cookie allerdings alles andre als begeistert, von den Katzen ganz zu schweigen.
Aber wer kann einem so kleinen Wesen schon lange widerstehen?
Cookie hat ihren Widerstand nach ca. 1 Woche aufgegeben und die Katzen tun so, als wenn nichts wäre. Sie kennen das Haus ja mit 2 Hunden, aber natürlich findet es Frepper sehr lustig hinter den Katzen herzulaufen, ẃas diese wiederum nur bedingt spaßig finden. Die größte Herausforderung ist immer das Katzenfutter in Sicherheit zu bringen, bevor Frepper es findet und sich einverleibt.
Zwischenzeitlich haben wir dann noch den Geburtstag von Anitas Pappa gefeiert.
Günther und Eckhard waren da und wir haben Günthers Geburtstag gefeiert.
Gunvor und Ulrich mit Jana und dem kleinen Hugo waren für einen Kurzbesuch auf ihrer Rückreise hier und haben Frepper such schon kennengelernt.
Ansonsten hatte ich vergessen, wie viel Arbeit das doch mit einem Welpen so ist, aber Cookie hilft wo sie kann.
Wenn Anita und ich früh arbeiten, dann nehme ich Frepper mit in die Schule und die meiste Zeit schläft er dann in seiner Box im Klassenzimmer. Die Kinder finden das natürlich großartig und alle wollen gerne mit ihr rausgehen, wenn er sich dann einmal erleichtern muss.
Inzwischen sind Cookie und Frepper ein Herz und eine Seele. Wir gehen zusammen spazieren, die beiden spielen miteinander und Cookie ist unglaublich geduldig, wenn Frepper meint sich an ihre Lefzen hängen zu müssen oder er seine Zähne fest in ihrem Fell vergräbt. Sie sagt aber auch Bescheid, wenn ihr etwas nicht passt und sie ihre Ruhe haben will, was Frepper allerdings nicht immer wirklich zur Kenntnis nimmt. Wenn Cookie dann im Spielmodus ist, vergisst sie mitunter, wie klein Frepper noch ist, aber er hält das aus und wenn er selber, nachdem es für ihn etwas zu wild geworden war, wieder anfängt, dann kann es nicht so schlimm gewesen sein.
Die beiden lieben es zusammen zu trainieren und Kommandos zu üben und Frepper schaut sehr genau was Cookie macht und versucht es dann zu imitieren. Cookie ist da ein ausgezeichnetes Vorbild. Ab kommendem Dienstag gehen wir dann mit Frepper zum Welpenkuurs, da darf Cookie dann leider nicht mit.
Jetzt hat der Herbst richtig Einzug gehalten. Die Tage werden rasch kürzer, aber das Wetter zeigt sich nach wie vor von seiner freundlichen Seite, nachdem wir Anfang September die doppelte Regenmenge eines gewöhnlichen Septembers hatten.
Wenn es klar ist, sind die Nächte schon ganz schön kühl und er Ofen wurde auch schon angeheizt.
Wir lassen es uns gut gehen, versuchen die Zeit zu genießen, so lange Frepper noch klein ist, aber er wächst unglaublich schnell.
Wir wünschen Euch eine schöne Herbstzeit!
Liebe Grüße
Tim & Anita
Frepper ist sehr vorsichtig und glaubt wahrscheinlich, dass Cookie gar nicht merkt wie er den Stock stiehlt.
Gut gemacht Cookie, lass ihn in dem Glauben 🙂
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