Oktober 8, 2021

Mit Regina und Linus im Kouros.

Mit Claudia und Rainer in Vainia.

In Mochlos.

Schnecken im Sommerschlaf...

Kreta.

Wir haben es geschafft und sind endlich wieder auf der Insel des Lichtes.
Die Hinreise war sehr anstrengend für Anna. Wir wurden am Freitag um 8 Uhr zum Flughafen gebracht, flogen dann von Kristiansand nach Kopenhagen, von Kopenhagen nach Amsterdam und schließlich von Amsterdam nach Heraklion. Hier wurden wir von der medical assistence erst einmal im Flugzeug vergessen, so dass wir die Putzkolonne beobachten durften, die in ungeheurer Geschwindigkeit (und sicher nicht voll im Einklang mit den geltenden Coronamaßnahmen) das Flugzeug säuberten. Schließlich wurden Anna, Gunvor und ich aber doch noch abgeholt, sammelten unsere Koffer ein und begrüßten meinen Vater, der 1 Stunde vorher gelandet war und auf uns wartete. Mit dem Mietwagen ging es dann nach Koutsounari, wo wir gegen 23.30 Uhr auf rührende und überschwängliche Weise von unseren Freunden Eleni und Manoli in der Taverne begrüßt wurden. Nach Bier und viel zu viel Raki wurden wir dann zu unserem Appartement gebracht und fielen ins Bett. Für Anna war das ungeheuer anstrengend und der Raki tat sein Übriges, so dass es schwer war in den Schlaf zu finden und Anna aufgrund der Anstrengung und ihrer Krankheit immer wieder anfing zu zittern. Zu später/früher Stunde fanden wir dann aber doch Ruhe und natürlich begrüßte und am nächsten morgen die Sonne und der Wind auf unserer schönen Terrasse mit Blick aufs Meer. Koutsounari ist ein echtes Windloch und der Wind bzw.Sturm hielt dann auch bis Mittwoch an. Aber das kennen wir ja und das gehört auch irgendwie dazu, wenn man hier ist.
Wir verbringen die Tage auf der Terrasse, machen es uns gemütlich und lassen die Seele baumeln. Zum Strand, bzw. ins Wasser haben wir es noch nicht geschafft. Zum Einen war der Wind zu stark, als dass wir irgendwie am Strand hätten sitzen können (natürlich hätten wir zu unseren windstillen Plätzen fahren können, denn schließlich kennen wir uns ja hier aus) aber Anna fühlte sich einfach zu wackelig auf den Beinen um dort am Wasser zu sitzen. Seit gestern ist es nun windstill und fast zu warm. An den Abenden fahren wir dann in die Taverne unserer Freunde, mal in Koutsounari, mal in Mochlos, mal in Vainia, treffen uns mit „alten“ Bekannten, bekommen Besuch in unserem Appartement (Nadine und Johanna waren da) und genießen es, den Menschen wieder zu begegnen, die wir mindestens seit 2015 nicht mehr gesehen haben. Natürlich ist das gar nicht einfach für Anna, nicht mehr so flexibel zu sein und zu all den Plätzen fahren und laufen zu können, die wir im Laufe der Zeit kennen und lieben gelernt haben. Aber wir sind hier! Nehmen das Licht, den Wind, die Sonne, die Wärme und vor allem die Liebe unserer Freunde in uns auf und leben im Augenblick! Gunvor und mein Vater sind eine große Unterstützung in all den Herausforderungen, die das tägliche Leben und das Meistern des Alltäglichen so für Anna bereithalten. Annas linke Seite wird zunehmend schwächer, sie braucht mehr Hilfe, aber selbstverständlich sind die Bedingungen hier auch ganz anders als zu Hause.
Nun bleiben uns noch 2 Tage bis zur Rückreise, die zum Glück mit nur einer Zwischenlandung in Amsterdam, etwas schneller und einfacher zu bewältigen sein dürfte. Trotzdem wird auch das sicher eine anstrengende Zeit für Anna. Es gibt uns ein großes Sicherheitsgefühl zu wissen, dass Haus und Tiere in Norwegen dank unserer Freundinnen Claudia und Erika optimal versorgt sind. Wenn wir die Beiden mit Bildern von Sonne, Strand und fantastischem Essen „ärgern“, dann bekommen wir umgehend Bilder von Muffin, Cookie, Blåbær und Caramel zurück und merken doch, wie sehr wir unsere Tiere vermissen. So freuen wir uns sehr darauf, alle am Sonntag Abend wiederzusehen.
Wir melden uns dann wieder aus dem herbstlichen Norwegen.

Bis bald.
Tim & Anna

9 Comments on “

  1. Ihr Lieben,
    es ist so unglaublich schön, dass ihr hier seid und wir uns nach so langer Zeit wiedersehen können. Die Zeit hat uns verändert, aber das Gefühl für einander, auch wenn wir genau genommen nur so kurze Zeit in 2014 und 2015 miteinander verbracht haben, das ist geblieben. Das ist das Wichtigste.
    Filakia Nadine

  2. Liebe Anna, lieber Tim, ganz liebe Grüße , die euch tragen sollen wie all die Liebe und Erfahrungen und Begegnungen mit Menschen, die in Gedanken bei euch sind.
    Lothar (früher mal vom Pulverturm)

  3. Yes!!! Ihr habt es geschafft und seid da! Das ist ja ein riesiger Erfolg, großartig. Habe mitgefiebert und freue mich sehr für euch. Genießt die verbleibenden Stunden und kommt gut wieder zurück, es ist doch eine recht weite Reise. Und tankt all die Sonne Kretas, ladet euch so richtig auf. Viele liebe Grüße aus dem herbstlich-sonnigen Marburg, mit Blick auf goldgelbe reife Quitten, rote Äpfel und buntes Herbstlaub
    Dirk

  4. Liebe Anna, lieber Tim……wir freuen uns so sehr das ihr Kreta geschafft habt und wünschen euch noch schöne Stunden . Kommt gut nach Hause. Liebe Grüße von Holger und Elke aus Sachsen 🤗

  5. Ihr Lieben, danke für das Kreta Update! Die vielen offenen Herzen sind sicher Balsam für eure Seelen. Eine gute Rückkehr wünsche ich euch morgen. Herzlich, Sabine ❤️

  6. Lieber Tim, liebe Anna,
    seit Jahren lese ich euren Block und begleite euch gedanklich. Dass die Reise nach Kreta möglich war, freut mich ungemein! Möge das Lichte von dort euch lange begleiten und ein Kraftquell sein.
    Danke, dass Ihr euer Leben mit so alten Freunden wie mir aus der Vergangenheit teilt! (Die13 Jahre Schulzeit mit Tim sind wirklich schon lange her…)
    Eure Rike

  7. Lieber Tim, liebe Anna,
    wie schön dass Ihr diese Reise geschafft habt. Wir hoffen die Heimreise ging gut.
    Wir können Eure Liebe zu Kreta gut nachvollziehen, wir sind gerade auf dem Landweg per Bahn und Fähre (Ancona-Patras u. Piraeus-Heraklion) auf dem Landweg dorthin. Wir wollen diesmal an die Westküste und dann eine Woche nach Plakias.
    Grüsse aus Korinthos, Anna u. Willi

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