Januar 20, 2018




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Morgenstimmung

Januar

Nun neigt sich der erste Monat des Jahres auch schon ganz langsam seinem Ende entgegen und wir haben ganz versäumt, Euch allen ein gutes, glückliches und gesundes Neues Jahr zu wünschen.
Nachdem wir die Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie genossen haben, ist Ende Dezember Sandra für eine Woche zu Besuch gekommen und hat bei uns ein gemütliches Sylvester verbracht. Der Winter hat nach und nach Einzug gehalten und kurz vor Sylvester ist dann auch der Schnee zurück nach Südnorwegen gekommen. Sandra hat Anna für 2 Tage in der Schulküche geholfen, denn bei uns begann der Alltag bereits wieder am 4. Januar. Da haben wir dann schon etwas neidisch nach Hessen mit den langen Weihnachtsferien geschaut. Dafür haben wir in 4 Wochen schon wieder Winterferien. Der gerechte Ausgleich…
Anna hat nach wie vor Chemotherapiepause, aber es ist ihr leider noch nicht gelungen wieder zuzunehmen, wir arbeiten daran!. Ich war Anfang Januar in der Rheumaklinik zur Kontrolle, bekam Knie und Mittelfinger punktiert und Kortison gespritzt. Ansonsten ist aber alles in Ordnung und die Therapie mit dem Medikament, das ich seit September nehme, schlägt soweit ganz gut an.
In der Schule geht alles seinen gewohnten Gang und zu meiner großen Freude machen die Schüler ganz, ganz langsam Fortschritte beim Deutschlernen. Jedenfalls freuen sie sich auf die Deutschstunden und das ist schon mal ein unglaublich großer Fortschritt.
Im Moment sind wir mal wieder ganz alleine zu Hause, aber das ändert sich kommendes Wochenende.
Erstaunlicherweise liegt hier bei uns deutlich mehr Schnee als in Kristiansand, obwohl wir nun 10 Kilometer entfernt auf gleicher Höhe am Meer liegen. Nachdem wir morgens die Autos freischaufeln mussten und ich davon ausging, dass die Kinder der unteren Klassen ihre Pausen im Schnee verbringen (und vielleicht glücklich darüber sind, auch einen Teil der Deutschstunden dafür nutzen zu dürfen), war die Überraschung dann groß, als wir feststellten, dass in der Schule alles grün war. Inzwischen liegt auch dort etwas Schnee, aber die Temperaturen sollen steigen, so dass die weiße Pracht bald verschwunden sein dürfte. Hier wird das wohl etwas länger dauern und ich werde im Schneematsch mit Muffin spazieren gehen.
Unser Holzverbrauch ist unglaublich in die Höhe geschnellt und wenn die Temperaturen dauerhaft unter 0 Grad sinken, dann merkt man eben schon, dass wir in einem Haus mit Fenstern aus dem Jahr 1878 leben. Vor Weihnachten haben wir eine Lieferung Birkenholz erhalten. Das wärmt den Ofen und die Zimmer zwar sehr schnell, brennt dafür aber weg wie, ähhh, Holz.... So musste man dann mehrfach Holz holen und die schönen Stapel, die ich mit Annas Kinder vor Weihnachten aufgebaut hatte, schmolzen schneller dahin als der Schnee. Das nächste Mal werden wir wieder Eiche nehmen, die hält einfach länger und man muss nicht so oft nachlegen. Preislich macht das hier auch kaum einen Unterschied, nur hatte "unser" Lieferant vor den Feiertagen leider keine Eiche mehr. Aber es gibt hier massenweise Leute, die Holz verkaufen und so werden wir wohl noch einmal Holz bestellen müssen und schauen schon mal auf unseren Kalender, wann wieder Besuch kommt, der mir dann beim Stapeln helfen darf!
Wir genießen jedenfalls den Winter und freuen uns darüber, dass die Tage inzwischen schon wieder über eine Stunde länger hell sind.

Wir grüßen Euch herzlich und lassen bald wieder von uns hören.

Tim & Anna

4 Comments on “

    1. Bis dahin reicht es noch. Du wirst wohl drum rum kommen. Wir warten damit auf die Februar Gäste – wahrscheinlich… 🙂
      Wir freuen uns auch!!

  1. Ευχόμαστε ολόψυχα Χρόνια πολλά και ευτυχισμένο το 2018! Χαιρόμαστε που όλα είναι καλά . εμείς εδώ έχουμε ακόμα καλοκαίρι.βροχη καθόλου.πολλα πολλά φιλιά από όλους εμάς!!!!

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